360-Grad-Video: Das Londoner Infinity-Haus

Als “Oase in London” beschreibt der Besitzer und preisgekrönte Designer des Infinity-Hauses sein Meisterwerk. Um seine Privatsphäre zu schützen zieht er es vor, anonym zu bleiben.
Das Infinity-Haus ist das Produkt eines zwölfjährigen Projekts, das er gemeinsam mit seiner Frau und dem Architekturbüro Spaced Out von James Engel geplant und realisiert hat. Letzterer erfand den Namen des Hauses, welches durch seine großen Fenster ein Gefühl der Ruhe und Unendlichkeit (Infinity) vermitteln soll.

Das fünfstöckige Haus, in dem das Ehepaar mit seinen vier Kindern seit 2004 lebt, erstreckt sich auf einer Fläche von 517 Quadratmetern. Es ist ausgestattet mit fünf Bädern, sechs Schlafzimmern, einer äußerst modernen Küche, einem Innenpool sowie einem Privatkino.


© Living it

Ein besonderes Merkmal ist die Fassade des Hauses. Sie ist ein Überrest aus der für die Mitte des 19. Jahrhunderts typisch-georgischen Stadthäuser.

“Wir Designer sind ein bisschen durchgedreht. Alles muss perfekt sein.”

Bei der Inneneinrichtung bemühten sich die Architekten das alte Flair zu erhalten: “Wir haben damit begonnen, die ältesten Teile des Hauses zu renovieren, um so viel wie möglich von dem Originalen beizubehalten. Zum Beispiel haben wir die modernen Heizkörper gegen original gusseiserne ausgewechselt”, erklärt der Designer.


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Der Architekt James Engel erfand den Namen “Infinity House”, um das Gefühl der Ruhe zu vermitteln, das von den großen Fenstern vermittelt wurde, sowie die zahlreichen Reflexionen im ganzen Haus. Besonders deutlich ist das zu spüren, wenn man zwischen der Glasdecke und dem Glasboden im modernen Anbau steht. Oben blickt man in den hellen, grauen Londoner Himmel und unter den Füßen schaut man in den einladenden Pool.


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“Dieses Haus gibr einem Aftrieb. Man kann den regen auf dem technisch hochentwickelten Dach hören. Besoners liebe ich den Kirschbaum”, erklärt der Besitzer des Hauses beim Rundgang. “Es ist eine Oase inmitten von London”.

Inifity-Haus: Drei Designs zum Abgucken

Vitsœ Regale von Dieter Rams

Dieter Rams entwarf diese beliebten Regale in den sechziger Jahren. Er konstruierte ein ausziehbares Regalsystem, das entweder an die Wand montiert werden kann oder freistehend ist. In diesem Fall haben wir uns für die freistehende Lage entschieden, damit die Vorhänge versteckt werden.

Jean-Paul Gautier für Roche-Bobois: Mah Jong Sofas

“Die Idee meiner Frau war es, im Kino, Mah Jong Sofas mit einem Textildesign von Jean-Paul Gautier einzubauen. Zuerst dachte ich, es wäre zu bunt, aber ich vertraute ihr und sie hatte recht. Sie sind echt gemütlich und sind immer schnell ein Gesprächsthema. Die Leute lieben sie.”

Die Boffi-Küche und das PrivaLite Glasdach

“Es war von Anfang an klar, dass wir eine minimalistische und eindrucksvolle Luxusküche haben möchten. Boffi schien die beste Wahl für uns zu sein. Das Bauen unserer eigenen, auf uns zugeschnittenen Küche, war die Investition wert.”

Das Infinity-Haus steht derzeit bei United Kingdom Sotheby’s International Reality zum Verkauf zu einem Preis von umgerechnet knapp acht Millionen Euro.

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